Was ist der Digital Check? Ein kostenloses Online-Tool, das in 60 Sekunden die Online-Sichtbarkeit eines Praxiss misst. Er analysiert 12 Faktoren — von Google Business-Profil über Buchungssystem bis DSGVO-Compliance — und liefert einen Score zwischen 0 und 100 mit konkreten Empfehlungen.
Was der Check für Podologie-Praxen misst
Podologie-Software organisiert die medizinische Fußpflege mit ihren Besonderheiten — Rezept-basierte Abrechnung über Krankenkassen, dokumentationspflichtige Patienten-Akten und längere Erstaufnahmen. Sie bildet die duale Realität ab: einerseits medizinische Behandlung, andererseits Selbstzahler-Kosmetik wie Nagelkorrektur oder Hornhaut-Entfernung.
Der Digital Check untersucht dagegen nicht die interne Salon-Software, sondern genau die Faktoren, die bestimmen, ob Kunden dich im Netz finden und wie leicht sie buchen können. Das sind die 8 wichtigsten Kriterien:
Google Business-Profil Ist das Praxis-Profil bei Google Maps vollständig ausgefüllt? Aktuelle Öffnungszeiten, Fotos, Kategorie, Beschreibung und Antworten auf Bewertungen.
Online-Buchungs-Verfügbarkeit Können Kunden rund um die Uhr buchen? Ist die Buchung auf mobil optimiert, DSGVO-konform und SSL-verschlüsselt?
Website-Geschwindigkeit Mobiler Ladezeit-Test (Core Web Vitals), Performance-Score von 0 bis 100 sowie Vergleich zum Branchen-Median.
Bewertungen und Reputation Anzahl und Durchschnitts-Score der Google-Bewertungen, Antwortquote des Inhabers, Aktualität der letzten Reviews.
Instagram und Social-Presence Aktivität im Social-Media-Kanal — relevant für viele Podologie-Praxen, weil 40 bis 70 Prozent der Neukunden über Instagram kommen.
Mobile Experience Wie gut funktioniert die Website auf dem Smartphone? 85 Prozent der Beauty-Kunden suchen zuerst mobil.
Kontaktmöglichkeiten Telefonnummer, WhatsApp, E-Mail, Online-Formular — je mehr Wege, desto höher die Conversion-Rate.
Warum ein Digital Check für Podologie-Praxen besonders wertvoll ist
Die Podologie hat eine besondere rechtliche und administrative Komplexität, die sie von klassischer Fußpflege deutlich unterscheidet. Erstens: Die Krankenkassen-Abrechnung. Diabetiker und Patienten mit Neuropathie haben Anspruch auf podologische Behandlung auf Rezept — die Abrechnung läuft über die GKV-Positionen nach dem Heilmittelkatalog. Das erfordert eine saubere Terminkette (mehrere Folgetermine innerhalb weniger Wochen), korrekte Dokumentation und Abrechnung nach den geltenden Sätzen. Zweitens: der Dualismus aus GKV und Selbstzahler. Eine moderne Praxis hat typischerweise 40 bis 60 Prozent Kassen-Patienten und 40 bis 60 Prozent Selbstzahler mit kosmetischen Behandlungen. Beide Kundengruppen haben unterschiedliche Terminlängen und Preise. Drittens: die Dokumentationspflicht. Jeder Behandlungstermin muss medizinisch sauber dokumentiert werden — mit Wundkarte bei diabetischen Patienten, Foto-Verlauf und Befundtext. Ohne integriertes Praxis-Management muss alles parallel auf Papier geführt werden, was gerade für kleinere Einzelpraxen ein enormer Zeitfresser ist.
So läuft der Check ab
Du gibst die URL deiner Website und optional den Google-Maps-Link ein. Innerhalb von 60 Sekunden prüft das System 12 technische und Marketing-Faktoren parallel. Du erhältst einen Score von 0 bis 100 sowie eine detaillierte Breakdown-Liste mit konkreten Fixes — priorisiert nach Aufwand und Effekt. Du kannst den Report als PDF herunterladen oder per E-Mail an dein Team weiterleiten. Die Analyse ist kostenlos, es fallen keine versteckten Gebühren an und es wird keine Kreditkarte benötigt. Deine Daten werden DSGVO-konform verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Unser Digital Check ist in über 30 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Jede Stadtseite zeigt die lokalen Wettbewerbsverhältnisse und typische Benchmark-Werte für Podologie-Praxen aus der Region.
Häufige Fragen zum Digital Check für Podologie-Praxen
Was kostet eine Podologie-Software?Speziell für Podologie ausgelegte Praxis-Software kostet typischerweise 59 bis 149 Euro pro Monat für Einzelpraxen. Komplexere Lösungen mit direkter Abrechnungsschnittstelle zu Noventi oder Optica liegen bei 129 bis 249 Euro. term-in deckt die administrativen Basics (Terminplanung, Rezeptverwaltung, Patienten-Akte) ab 29 Euro monatlich ab und ergänzt sich mit externen Abrechnungsdienstleistern.
Wie wird die Krankenkassen-Abrechnung abgebildet?Das System hinterlegt Rezepte als Terminserie mit definierten Positionen des Heilmittelkatalogs. Jede Einzelbehandlung wird bei Check-in automatisch der richtigen Position zugeordnet und mit der aktuellen Gebührensatzung bewertet. Am Ende des Abrechnungszeitraums exportieren Sie eine Datei im vom Abrechnungsdienstleister geforderten Format — üblicherweise .csv oder .xml — und senden diese zur Weiterverarbeitung.
Ist die Software DSGVO-konform für Gesundheitsdaten?Gesundheitsdaten unterliegen Art. 9 DSGVO und erfordern besondere Schutzmaßnahmen — verschlüsselte Speicherung im Ruhezustand, Zwei-Faktor-Authentifizierung für Mitarbeiter, auditierbare Zugriffsprotokolle und ein nachvollziehbarer Löschprozess. Eine professionelle Podologie-Software erfüllt alle diese Anforderungen und stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag zur Verfügung, den Sie als Praxisinhaber zeichnen müssen.
Wie dokumentiere ich Hausbesuche rechtssicher?Das System hinterlegt für jeden Hausbesuch den Termin, die Patientenadresse, die Entfernung, die Fahrzeit und die abgerechneten Positionen. Fotografische Wunddokumentation wird direkt vom Tablet aus in die Patientenakte hochgeladen. Das erfüllt die Dokumentationspflicht nach Berufsordnung und erleichtert spätere Abrechnungsprüfungen durch die Krankenkassen.
Können Patienten online buchen?Ja, allerdings oft mit Einschränkungen. Selbstzahler-Termine wie Hornhautbehandlung oder Nagelkorrektur sind meist frei online buchbar. Rezept-Termine für Diabetiker laufen oft über einen Rezept-Upload, der manuell geprüft werden muss, bevor die komplette Terminserie eingebucht wird. Das System kann beide Wege parallel anbieten.
Wie viele Folge-Termine kann ich pro Rezept anlegen?Das richtet sich nach dem aktuellen Heilmittelkatalog — typischerweise 6 Behandlungen pro Rezept, in Ausnahmefällen 10. Das System kennt diese Grenzen und warnt, wenn ein Rezept überreizt wird. Folgeverordnungen lassen sich direkt an die vorherige Serie anschließen, ohne dass Sie den Patienten komplett neu anlegen müssen.
Weitere Ressourcen
Wenn der Digital Check Schwachstellen aufdeckt, sind das die nächsten Schritte — mit den passenden Tools: