Was ist der Digital Check? Ein kostenloses Online-Tool, das in 60 Sekunden die Online-Sichtbarkeit eines Businesss misst. Er analysiert 12 Faktoren — von Google Business-Profil über Buchungssystem bis DSGVO-Compliance — und liefert einen Score zwischen 0 und 100 mit konkreten Empfehlungen.
Was der Check für Personal Trainer misst
Personal-Trainer-Software managt Einzelstunden-Termine, Paket-Verkauf (10er-Sessions, 3-Monats-Programme) und individuelle Trainingspläne. Für den Personal Trainer ist sie der zentrale Workflow-Hub zwischen Kundenakquise, Terminplanung, Abrechnung und Erfolgsdokumentation.
Der Digital Check untersucht dagegen nicht die interne Salon-Software, sondern genau die Faktoren, die bestimmen, ob Kunden dich im Netz finden und wie leicht sie buchen können. Das sind die 8 wichtigsten Kriterien:
Google Business-Profil Ist das Business-Profil bei Google Maps vollständig ausgefüllt? Aktuelle Öffnungszeiten, Fotos, Kategorie, Beschreibung und Antworten auf Bewertungen.
Online-Buchungs-Verfügbarkeit Können Kunden rund um die Uhr buchen? Ist die Buchung auf mobil optimiert, DSGVO-konform und SSL-verschlüsselt?
Website-Geschwindigkeit Mobiler Ladezeit-Test (Core Web Vitals), Performance-Score von 0 bis 100 sowie Vergleich zum Branchen-Median.
Bewertungen und Reputation Anzahl und Durchschnitts-Score der Google-Bewertungen, Antwortquote des Inhabers, Aktualität der letzten Reviews.
Instagram und Social-Presence Aktivität im Social-Media-Kanal — relevant für viele Personal Trainer, weil 40 bis 70 Prozent der Neukunden über Instagram kommen.
Mobile Experience Wie gut funktioniert die Website auf dem Smartphone? 85 Prozent der Beauty-Kunden suchen zuerst mobil.
Kontaktmöglichkeiten Telefonnummer, WhatsApp, E-Mail, Online-Formular — je mehr Wege, desto höher die Conversion-Rate.
Warum ein Digital Check für Personal Trainer besonders wertvoll ist
Personal Trainer haben einen sehr spezifischen Geschäftsalltag, der sich deutlich von Studio-Angeboten unterscheidet. Erstens: das Kalender-Management. Ein durchschnittlicher Full-Time Personal Trainer trainiert 25 bis 35 Kunden pro Woche, oft an wechselnden Orten (Studio, Outdoor, Heim-Fitnessraum). Ohne stringentes Kalendersystem entsteht Terminchaos mit Doppelbuchungen, vergessenen Sessions und unklaren Fahrzeiten. Zweitens: der Paket-Verkauf. Typische Strukturen sind 10er-Sessions (oft 600 bis 900 Euro) oder 3-Monats-Programme (1.200 bis 2.500 Euro) mit festen Session-Frequenzen. Ohne digitales Tracking verliert der Trainer den Überblick: "Wie viele Sessions hat Kunde Müller noch? Ist das Paket fällig für Verlängerung?" Drittens: die Trainingsplan-Kommunikation. Zwischen den Live-Sessions erhalten Kunden Hausaufgaben, Ernährungsempfehlungen und Foto-Dokumentationen ihrer Fortschritte. Diese Kommunikation läuft oft über WhatsApp oder E-Mail-Chaos — eine integrierte Plattform macht sie dokumentierbar, wiederverwendbar und skalierbar.
So läuft der Check ab
Du gibst die URL deiner Website und optional den Google-Maps-Link ein. Innerhalb von 60 Sekunden prüft das System 12 technische und Marketing-Faktoren parallel. Du erhältst einen Score von 0 bis 100 sowie eine detaillierte Breakdown-Liste mit konkreten Fixes — priorisiert nach Aufwand und Effekt. Du kannst den Report als PDF herunterladen oder per E-Mail an dein Team weiterleiten. Die Analyse ist kostenlos, es fallen keine versteckten Gebühren an und es wird keine Kreditkarte benötigt. Deine Daten werden DSGVO-konform verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Unser Digital Check ist in über 30 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Jede Stadtseite zeigt die lokalen Wettbewerbsverhältnisse und typische Benchmark-Werte für Personal Trainer aus der Region.
Häufige Fragen zum Digital Check für Personal Trainer
Was kostet Software für Personal Trainer?Für Solo-Trainer typischerweise 19 bis 49 Euro pro Monat. Trainer mit Team oder eigenem Studio liegen bei 59 bis 119 Euro monatlich. term-in startet bei 29 Euro und deckt die Kernfunktionen ab — Einzelstunden-Kalender, Paket-Verwaltung, Kundenprofile mit Trainingsplänen und automatische Rechnungsstellung.
Wie funktioniert Paket-Verkauf digital?Der Kunde kauft online ein Paket (zum Beispiel "10 Sessions für 890 Euro"). Das Guthaben wird im Profil hinterlegt, jede gebuchte Session zieht einen Durchgang ab. Bei Erreichen von 2 verbleibenden Sessions schickt das System automatisch ein Verlängerungsangebot. Die Pakete haben typischerweise eine Gültigkeit von 3 bis 6 Monaten, damit Kunden zügig trainieren.
Wie schütze ich mich vor kurzfristigen Absagen?Eine klare Ausfallregelung mit 24- oder 48-Stunden-Frist ist branchenüblich. Sagt ein Kunde später ab, wird die Session wie stattgefunden vom Paket abgezogen. Das System setzt die Regel automatisch um und kommuniziert sie transparent beim Buchungsprozess. Wichtig: Die AGB müssen diese Regel eindeutig festhalten.
Brauche ich eine eigene Trainings-App?Nicht zwingend. Viele Trainer starten mit einer mobilen Weboberfläche, in der Kunden Sessions sehen, Trainingspläne öffnen und Fortschritte eintragen können. Eine dedizierte App ergibt erst ab 50 aktiven Kunden wirtschaftlich Sinn. Alternativ lassen sich Plattformen wie TrainHeroic oder TrueCoach für den Trainingsplan-Teil integrieren.
Wie kommuniziere ich Trainingspläne?Im Kundenprofil wird der aktuelle Plan hinterlegt — mit Übungen, Sätzen, Wiederholungen, Pausen und Video-Links (YouTube oder eigene Hinterlegung). Der Kunde sieht den Plan in seiner mobilen Ansicht, kann ihn auch offline nutzen. Änderungen durch den Trainer werden sofort synchronisiert, ohne dass neue PDFs verschickt werden müssen.
Kann ich Gruppen-Trainings parallel anbieten?Ja. Neben dem Einzelstunden-Kalender lassen sich Small-Group-Trainings (2 bis 6 Personen, fester Zeitslot) als Kursformat anlegen — mit eigener Kapazität und Preislogik. Das ergänzt das Einzel-Einkommen um skalierbare Umsätze und ist wirtschaftlich sehr attraktiv, da 4 Teilnehmer zu je 25 Euro mehr umsetzen als eine 80-Euro-Einzelstunde.
Weitere Ressourcen
Wenn der Digital Check Schwachstellen aufdeckt, sind das die nächsten Schritte — mit den passenden Tools: